Mabilda
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LOS steht für das Programm "Lokales Kapital für Soziale Zwecke" . Es handelt sich um ein Modellvorhaben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und des Europäischen Sozialfonds (ESF). Durch das Programm LOS soll die Beschäftigungsfähigkeit von Menschen erhöht werden, die am Arbeitsmarkt besonders benachteiligt sind. Der soziale Zusammenhalt im Stadtteil soll gestärkt werden, verbunden mit der Möglichkeit, für einzelne, Anschluss an den Arbeitsmarkt zu finden. Einweiterer Schwerpunkt ist die Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit.

In Duisburg wird das Programm in den Stadtteilen Marxloh, Bruckhausen, Hochfeld und Beeck durchgeführt.

Seit 2003 hat auch Mabilda verschiedene Projekte in den Stadtteilen Marxloh, Bruckhausen und Beeck beantragt und durchgeführt. Aktuell sind dies folgende Projekte :



Starke Mädchen in Bruckhausen - Berufswahl und Lebensplanung für Mädchen ab 14 Jahren

Jeden Dienstag und Freitag, 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr, Jugendzentrum Dieselstr., Bruckhausen

  • Berufswahl
  • Bewerbung
  • Beratung
  • Berufsfelderkundung
  • Betriebsbesichtigung
  • Familie oder Arbeit oder beides?
  • Spaß

Etwa alle 6- 8 Wochen planen die Mädchen des Projekts die Bruckhausener Mädchen-Party im Kulturbunker



Beecker Mädchen legen los - Berufswahl und Lebensplanung für Schülerinnen

Gesamtschule Beeck , Jahrgang 8, donnerstags, 7. und 8. Stunde
LBS Bruckhauser Straße, Jahrgang 9, donnerstags , 3. und 4, Stunde

In diesen Angeboten nur für Mädchen soll es um die Themen gehen , die die Schülerinnen selber als aktuell wichtig in ihrem Leben formulieren und um das, was vielleicht in der Zukunft wichtig werden könnte. Das betrifft Fragen der beruflichen Zukunft, der ersten großen Liebe, der Frage nach Mode und Schönheit und danach, wie ich am besten "rüberbringe", was ich eigentlich will und wie ich es durchsetzen kann. Zu welchen Dingen sage ich "Nein" und wie entscheide ich mich in bestimmten Situationen? Wo bin ich genau wie andere und wo bin ich einzigartig ?

Themen für das Schuljahr 2005 / 2006 :

  • Berufsfeldkarussell, Besuche von Fachfrauen aus unterschiedlichen Berufsfeldern, Betriebsbesuche, Deutsche Arbeitsschutzausstellung ( DASA )
  • Erstellung von Bewerbungsunterlagen
  • Methoden der Praktikumstellensuche
  • Kommunikative und selbstwertstärkende Methoden der Eigenpräsentation


Qualifizerung für Pädagoginnen aus Marxloh

Die Qualifizierung richtet sich an in Marxloh tätige Pädagoginnen und soll in 5 Wochenendseminaren in Blockform eine zertifizierte Spezialisierung in Mädchenarbeit und in Methoden der Selbstbehauptung vermitteln.

Junge Frauen auf Arbeitssuche, die bisher in Honorartätigkeiten mit Mädchen und Frauen gearbeitet haben und sich für den 1. Arbeitsmarkt spezialisieren könnten oder sich in der Studiumsabschlussphase befindliche Frauen, die mit der Qualifizierung ihre Chancen beim Ersteinstieg ins Arbeitsleben erhöhen könnten und alleinerziehende Wiedereinsteigerinnen mit einem besonderen Bedarf an arbeitsmarktrelevanter Fortbildung profitieren von dieser Fortbildung.

Auch Pädagoginnen , die sich aktuell zwar in Arbeit befinden , aber von Arbeitslosigkeit bedroht sind, gehören zur Zielgruppe.

Die Qualifizierung wird zertifiziert durch eine anerkannte Weiterbildungseinrichtung mit besonderer Ausrichtung auf geschlechtsspezifische Pädagogik und Weiterbildungen zum Thema Gender Mainstreaming.

Aus der Qualifizierungsgruppe soll ein Netzwerk von Multiplikatorinnen entstehen , die nach erfolgreichem Abschluss der Qualifizierung im Stadtteil Ansprechpartnerinnen für Mädchengruppen und Selbstbehauptungsprojekte sein sollen und auf Nachfrage von Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen Angebote selbständig durchführen sollen.

Bausteine der Qualifizierung :

Theorie: Weibliche Sozialisation, Geschlechtsidentität

Praxis: Projektplanung und Konzepte, Ideen und Methoden zur Selbstbehauptung, Durchführung eigener Projekte, Gesamtauswerung, Eigenkonzept / Selbstpräsentation



Wanderausstellung

Im Rahmen des Mikroprojektes "Wanderausstellung - Arbeit, ein Baustein meiner Zukunft", ein Angebot des Internationalen Jugend- und Kulturzentrums "Kiebitz e.V." in Zusammenarbeit mit dem Verein für Mädchenbildungsarbeit "MABILDA e.V.", entwickelten Teilnehmerinnen mit großem Engagement gemeinsam eine Berufssäule, an der die Bausteine ihres Lebens sich mit Blick auf die Berufswahl wie Puzzlestücke wieder entdecken lassen. Diese Berufssäule hat im Jahr 2004 einen Ausstellungsplatz im Duisburger Rathaus gefunden.


Eine AG für Mädchen der Realschule-Hamborn II, wir treffen uns Donnerstags von 14.00-15.30 Uhr im Raum 206.



Mütter fit für den Arbeitsmarkt!

Willi Fährmann Grundschule Beeck

In wöchentlich einer Doppelstunde sollen Mütter an die veränderten Bedingungen des Arbeitsmarktes herangeführt werden.

Es soll darum geworben werden , die neuen Anforderungen an das Berufsleben zu verstehen und aktiv anzunehmen und die eigene berufliche Biographie als veränderbare Entwicklung zu begreifen.

Insbesondere Frauen haben schon immer stärker als Männer flexibel mit Brüchen im Erwerbsleben reagieren müssen: dies ist auch als Stärke zu sehen.

In klassischen Stärkenprofilen, aber auch durch Assessment- Elemente erlernen die Teilnehmerinnen sich in Vorbereitung auf Bewerbungsaktivitäten genau und qualifiziert zu beschreiben.

Auch die Formen der Bewerbung in mündlicher, schriftlicher (klassischer) Form , sowie die neuen Formen der E-mail Bewerbung sollten eine Rolle in diesem Angebot spielen. Hier spielt der Umgang mit computergestützter Schreibtechnik und die Fähigkeit zur Internet--Recherche eine Rolle. Hier erhalten die Mütter eine alltagsbezogene Einführung in die Arbeit am PC.

Vorstellungsgespräche werden geübt und analysiert , Probe-Bewerbungen werden auf den Weg gebracht.


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Mädchengesundheitstage 2005


Acht Schulen:

  • GHS Gebrüder Grimm, Obermarxloh
  • GHS Bronkhorststr., Meiderich
  • Gesamtschule Neumühl
  • Leibniz Gesamtschule ,Hamborn
  • LBS Bruckhauser Str., Beeck
  • GHS Werthstr., Laar
  • Mädchengruppe RIZ, Marxloh
  • GHS Heinrich Böll, Meiderich



5 Themen, 40 Workshop-Termine,102 Schülerinnen

Die Mädchengesundheitstage waren gedacht als Impuls, die Selbstbestimmungskompetenz von Mädchen im Alter von 12 – 16 Jahren auf Themen zu lenken, die ihren Körper und ihre Gesundheit betreffen.

Mit zwei Befragungen zu Beginn und zum Ende des Projekts wurden die Mädchengesundheitstage evaluiert.

Leitende inhaltliche Kategorie des Projekts :

Wie entscheide ich mich in Fragen, die mit meinem Körper und meiner Gesundheit zu tun haben und: Warum treffe ich diese Entscheidung?

Die Mädchengesundheitstage 2005 haben eine Folgeprojekt, und zwar die Mädchen und Jungengesundheitstage 2006

Auf Wunsch vieler Schulen gibt es jetzt das Workshopprogramm nicht nur für Mädchen , sondern auch entsprechend für die Jungen. Im Jahr 2006 nehmen folgende Schulen teil :

Gesamtschule Mitte, Falkstr.

Gemeinschaftshauptschule Gottfried Könzgen

Förderschule Lernen Eschenstr. zum Anfang der Seite >>>

Muss es Grenzen (-losigkeit) geben? Die Auseinandersetzung mit persönlichen Grenzen steht in diesem Workshop im Vordergrund. Mit Hilfe theaterpädagogischer Methoden und Standbildübungen sollen eigene Grenzen und die Grenzen anderer spürbar werden. Die Themen ergeben sich aus den Alltagserfahrungen der Mädchen und ermöglichen die Frage nach der Individualität von Grenzen und deren Wahrnehmung bzw. Vermittlung. Dozentin: Malgorzata Soluch, Selbstbehauptungstrainerin, Studentin der Sozialwissenschaften, Ausbildung in geschlechtsbezogener Pädagogik Sex ist (k)ein Geheimnis! Vor dem Hintergrund der steigenden Anzahl von Teenagerschwangerschaften hat dieser Workshop einen klaren aufklärenden Schwerpunkt. Je nach Wunsch der Mädchen steht der Verhütungsmittelkoffer bereit, um verschiedene Methoden der Empfängnisverhütung kennen zu lernen .Der wichtige zweite Schwerpunkt liegt in der Vermittlung von Handlungsperspektiven zur Stärkung der Autonomie von Mädchen in bezug auf ihren Körper. Über Rollenspiele und handlungsorientierte Übungen wird ein Impuls zur Formulierung eigener Wünsche gesetzt. Dozentinnen: Serpil Özbey und Nezife Aydemir, Diplom-Pädagoginnen, mehrjährige Erfahrungen in der Mädchenarbeit. AIDS - (K)ein Thema für Mädchen? Nach methodischen Rücksprachen mit der Aids-Hilfe Duisburg soll dieser Workshop auf spielerische Art eine Auseinandersetzung mit dem Thema AIDS anregen.

Im Vordergrund stehen mögliche Ansteckungswege und die Situation von mit HIV infizierten Menschen. Dabei werden die Gruppengespräche geleitet von den Erfahrungen und Kenntnissen der Mädchen. Deren Wissen um das Thema wird auf eine für sie handhabbare Ebene in Verhaltensperspektiven formuliert

Dozentinnen:
Nadine Boxen und Sandra Klingemann, Studentinnen der Diplom-Pädagogik. Mehrjährige Mitarbeit in unterschiedlichen Mädchengruppen.

Kippen und CO. – Warum rauchen wir? Die meisten und die frühesten Raucherinnen sind an den Hauptschulen anzutreffen. Mädchen haben dort die große Zahl rauchender Jungen längst eingeholt, z.T. überholt. Das hohe Suchtpotential von Nikotin wird zumeist unterschätzt und die eigenen Fähigkeiten mit dem Konsum aufzuhören überschätzt.

Kippen und Co.& möchte sowohl rauchenden wie nicht-rauchenden Mädchen die Gelegenheit geben, sich kreativ mit der eigenen Sucht, der Sucht der anderen und individuellen Schutzfaktoren auseinander zu setzen. Was und wer verführt zum Rauchen und warum rauchen die einen und die anderen nicht?

Thema ist aber auch, wie nicht-rauchende Mädchen ihre rauchende Umgebung wahrnehmen - zu Hause, in der Schule, im Freundinnenkreis. Wie könnte eine Welt aussehen ohne blauen Dunst – und was ist dann mit der Tabakindustrie?

Für den Ausstieg aus der Sucht gibt es Tipps und Materialien.

Dozentin:
Anke Schneider, Sozialarbeiterin und Sozialtherapeutin



Spiegel, Maßband, Waage - Das Märchen von der Schönheit

Das bestehende gesellschaftliche schönheitsideal oder besser Schlankheitsideal übt insbesondere auf Mädchen und junge Frauen einen enormen Druck aus und kann sich auch in gestörtem Essverhalten auswirken.

Neben der Thematisierung gesellschaftlich auferlegter Ideale, der Wandelbarkeit und Subjektivität von Schönheitsidealen, haben die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, ihre individuellen Kräfte und Ressourcen zu entdecken.

Schwerpunkte der Inhalte des Workshops bilden das Bewusstmachen und – werden eigener Bedürfnisse, Wünsche und Ziele, ein genussvoller und liebevoller Umgang mit sich selbst und dem eigenen Körper sowie das eigenständige Entwickeln von alternativen Handlungsstrategien in Konfliktsituationen.

Dozentin:
Inga Bützow, Diplom - Pädagogin. Diplomarbeit zum Thema Essstörungen. Mehrjährige Erfahrungen in der Mädchenarbeit.


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